Tipps für Schwangere

Gratulation!

Sie sind schwanger! Die nächsten Monate wird Ihr Körper jede Menge Änderungen durchmachen. Sie sind nun zu zweit unterwegs, was sich auf eine Vielzahl von alltäglichen Gewohnheiten auswirkt. Ein paar wichtige Punkte, die Ihnen die Monate der Schwangerschaft erleichtern sollen, haben wir im Folgenden aufgeführt.

Sex während der Schwangerschaft – eine Gefahr fürs Kind?
Verläuft Ihre Schwangerschaft ohne Komplikationen, können Sie Ihrer Lust ohne Bedenken freien Lauf lassen. Werdene Mütter mit Geschlechtsverkehr während der Schwangerschaft erleiden sogar weniger oft Frühgeburten! Der Schleimpropf vor der Gebärmutter sowie deren Muskeln schützen das Ungeborene. Bei Blutungen, einer Muttermundschwäche oder Krämpfen sollten Sie allerdings Ihr Liebesleben pausieren. Leidet Ihr Partner an Genitalherpes, sollten Sie dringendst von Geschlechtsverkehr absehen. Fragen Sie bei Bedenken am besten Ihren Frauenarzt!

Sport hält fit – auch im Bauch-Duo!
Halten Sie sich auch während der Schwangerschaft fit! In einem gesunden Körper gedeihen gesündere Kinder! Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihren Körper nicht überlasten oder zu abrupte Bewegungsabläufe vollziehen. Gleichmäßige Bewegungen sind vorzuziehen. Sportmuffel sollten sogar jetzt gerade anfangen und ihre Muskeln stärken. Trainieren Sie nicht mehr als 30 Minuten am Stück und vermeiden Sie Bewegungsabläufe wie extreme Dehnübungen oder hartes Springen. Wenn Sie Bedenken haben, sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt.

Liebgewonnene Laster – was muss ich an meinem Verhalten ändern?
Hier kommt der erhobene Zeigefinger doch noch: Rauchen und Alkohol sind tabu! Zudem Finger weg von Drogen jeder Art! Wer schwanger ist, trägt nicht nur die Verantwortung für die eigene Gesundheit. In Sachen Passivrauchen gilt das auch für werdende Väter: Zigarettenqualm hat weder in der Gegenwart von Schwangeren noch Kindern was zu suchen! Im Übrigen schädigen Nikotin, Koffein und Rauschmittel auch die Zeugungsfähigkeit. Dies wirkt sich stark auf den Vitamin- und Mikronährstoffhaushalt des Körpers aus. Besonders Raucher und Frauen, die gerne mal das Glas erheben, sollten Nahrungsergänzung in Betracht ziehen. cyclotest fertile woman hilft Ihnen dabei, diese Mängel auszumerzen.

Adrenalinjunkies und Stressmaniaks – kommen Sie mal runter!
Schwanger sein bedeutet nicht, sich 9 Monate lang in Watte packen zu müssen. Ihr Körper findet sich jedoch neuen Belastungen ausgesetzt. Außerdem bekommt Ihr Baby mit, was da draußen los ist: zu viel Action und Aufregung ist für so einen kleinen Menschen mitten in der Mache ganz schön anstrengend. So haben Forscher herausgefunden, dass Menschen, deren Mütter während der Schwangerschaft an Stress litten in ihrem späteren Leben stressanfälliger waren. Adrenalin geht von der Nabelschnur von der Mutter direkt ans Ungeborene über! Starke Ängste und Stress können zudem ein zu niedriges Geburtsgewicht oder gar eine Frühgeburt verursachen!

Bauchkuscheln zu Dritt!
Ihr Baby fühlt, was Sie fühlen. Sind Sie unausgeglichen, ist es auch Ihr Ungeborenes. Natürlich kann man nicht immer relaxt, glücklich und ausgeglichen sein. Versuchen Sie jedoch auf sich und Ihr Kleines zu achten. Ab dem 6. Monat spürt das Kind nachweislich Bewegungen, Druck und Temperatur. Wenn Sie sich Ihren Bauch streicheln lassen, ist dies sozusagen eine Kuschelrunde für Drei.

Finden Sie eine bequeme Schlafposition.
Bauchschläferinnen müssen sich für ihre Nachtruhe irgendwann eine alternative Ruheposition suchen. Das kann ein wenig Zeit beanspruchen, ist aber nicht zu unterschätzen. Probieren Sie am besten schon tagsüber aus, welche Kissen wo am besten Stützen.

Schwangerschaftsbeschwerden - Bluthochdruck und schwere Beine - was kann ich dagegen tun?
Präklampsie zeichnet sich aus durch Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung und Wassereinlagerungen und tritt ab der 20. Schwangerschaftswoche auf. Genaue Ursachen konnten noch nicht festgestellt werden, man vermutet jedoch, dass es sich um eine Überlastungsreaktion des weiblichen Körpers auf die Belastungen der Schwangerschaft handelt. Die Vitamine C und E helfen besonders gegen dieses unangenehme Übel.