Spina Bifida


Spina bifida
– auch bekannt als „offener Rücken“ gehört zu einer der häufigsten Erkrankungen, die durch Folsäuremangel bei der Frau auftreten. Eines von Tausend Kindern leidet unter Spina bifida! Der sogenannte Neuralrohrdefekt entsteht zwischen dem 22. Und 28 Tag der Embrionalentwicklung – also ganz am Anfang einer Schwangerschaft, manchmal sogar bevor eine werdende Mutter realisiert, dass Sie ein Kind in sich trägt. Somit ist ein Folsäuremangel vor der Schwangerschaft nicht ungefährlich, kann dieser zudem bei Beginn einer solchen nicht mehr ausgeglichen werden. Es wird unter einer verborgenen Spina bifida occulta und einer Spina bifida aperta unterschieden. Inzwischen sind pränatale Operationen möglich. Menschen mit Spina bifida aperta sind meist ihr ganzes Leben lang auf Hilfestellungen angewiesen. Querschnittslähmung und keine oder mangelhafte Kontrolle über Darm und Blase sind Symptome der Erkrankung. Geistige Beeinträchtigung des Kindes werden durch eine Spina bifida alleine nicht hervorgerufen, die Gefahr an einer Hydrozephalus (Wasserkopf) zu erkranken, ist jedoch groß. Hierbei sammelt sich durch eine Ableitungsstörung Hirnwasser in den Hirnwasserkammern an.